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Globale Autokäufer kehren angesichts von EV-Unsicherheit zu Verbrennungsmotoren zurück

Ein neuer Bericht von EY zeigt, dass Autokäufer weltweit zunehmend wieder Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor bevorzugen. Gründe dafür sind politische Kurswechsel, geopolitische Spannungen sowie Bedenken hinsichtlich der Ladeinfrastruktur und der Kosten von Elektrofahrzeugen. Jüngste Maßnahmen – darunter der US-Vorschlag zur Lockerung der Kraftstoffverbrauchsstandards sowie die mögliche Abschwächung des EU-Plans zum Ausstieg aus Verbrennungsmotoren ab 2035 – deuten auf einen langsameren als erwarteten Übergang zur Elektromobilität hin. Während chinesische Verbraucher weiterhin Elektrofahrzeuge kaufen, verlagern sich ihre Prioritäten zunehmend auf digitale Funktionen statt auf die Antriebsart.

Laut EY planen 50 % der weltweiten Autokäufer, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues oder gebrauchtes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu kaufen – ein Anstieg um 13 Prozentpunkte gegenüber 2024. Gleichzeitig ist das Interesse an batterieelektrischen und hybriden Modellen gesunken. Zudem verschieben oder überdenken 36 % der potenziellen EV-Käufer ihre Kaufentscheidungen aufgrund geopolitischer Entwicklungen. EY stellt fest, dass politische Entscheidungsträger – insbesondere in Europa – Klima- und Mobilitätsziele zunehmend stärker auf wissenschaftliche Analysen stützen und weniger auf ideologische Ansätze.

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