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Benchmarking als Schlüssel zur Verbesserung der Flottensicherheit: Einblicke aus dem NETS-Jahresbericht

Benchmarking ist entscheidend für das Management und die Verbesserung von Flottensicherheitsprogrammen, da es Unternehmen ermöglicht, ihre Leistung anhand interner Kennzahlen oder im Vergleich mit Branchenkollegen zu bewerten. Das Network of Employers for Traffic Safety (NETS) führt jährlich ein Benchmarking unter seinen Mitgliedern durch und vergleicht Unfall-, Verletzungs- und Todesraten sowie die Beteiligung von Flotten an Unfällen. Der Bericht ermöglicht Vergleiche nach Flottengröße, Branche, Fahrzeugtyp oder Land und bietet Langzeiteinblicke, wie Programmänderungen die Sicherheit beeinflussen. Zentrale Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mit Sicherheitsmerkmalen wie elektronischer Stabilitätskontrolle und Ermüdungsmanagement niedrigere Unfallraten aufweisen. Im Jahr 2022 waren nur 7,02 % der Flottenfahrzeuge von NETS-Mitgliedern in Unfälle verwickelt – deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 20 %. Die Ergebnisse werden auf der jährlichen Fleet Safety Benchmark Conference von NETS in Atlanta vorgestellt, wo auch die Fleet Safety Awards verliehen werden.

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(KANADA) USA & Kanada planen Verbot chinesischer und russischer Technologie in vernetzten Fahrzeugen aus Sorge um Cybersicherheit

Das US-Handelsministerium plant neue Vorschriften, die chinesische und russische Hard- und Software in vernetzten Fahrzeugen verbieten sollen – aus Sorge vor Cybersicherheitsrisiken und der Gefahr ausländischer Überwachung oder Hackerangriffe. Die geplanten Maßnahmen, die aus einer Untersuchung der Biden-Regierung hervorgehen, richten sich gegen Technologien in automatisierten Fahrsystemen und Fahrzeugkommunikation. Sie könnten den Verkauf chinesischer Fahrzeuge in den USA verhindern, wenn diese entsprechende Technologie nutzen. Der Fokus liegt vor allem auf Software, doch auch bestimmte Hardware ist betroffen. Ziel ist es, die Daten US-amerikanischer Fahrer zu schützen und eine ausländische Kontrolle über Fahrzeugvernetzung zu verhindern. Die endgültigen Vorschriften werden für Januar 2025 erwartet, nach einer öffentlichen Kommentierungsphase. Kanada führt ähnliche Maßnahmen ein. Die Initiative soll der US-Autoindustrie auch Zeit geben, eigene Lieferketten für vernetzte Fahrzeuge aufzubauen.

(KANADA) Stellantis ersetzt Dodge Durango durch neuen Stealth-SUV – Konflikt mit UAW

Stellantis plant, den Dodge Durango durch ein kleineres SUV namens Stealth zu ersetzen, das ab 2027 in Windsor (Ontario) produziert werden soll. Die Produktion des Durango wird im Juli 2027 im Detroit Assembly Complex eingestellt. Eine neue Dodge-Version auf Basis des Jeep Grand Cherokee ist nicht vorgesehen. Der Stealth – ein fünfsitziger Crossover auf der STLA-Large-Plattform mit Unterstützung für Verbrenner- und Elektroantriebe – greift einen Namen wieder auf, der zuletzt in den 1990er Jahren für ein Sportcoupé verwendet wurde. Die United Auto Workers (UAW) haben Beschwerden eingereicht und werfen Stellantis vor, gegen den 2023 unterzeichneten Tarifvertrag zu verstoßen, in dem die Durango-Produktion in Detroit zugesagt wurde. Stellantis bestreitet den Vertragsbruch und erklärte, man werde die Produktionspläne zu gegebener Zeit mit der UAW kommunizieren.