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Volvo passt EV-Ziel für 2030 an – Marktveränderungen und Handelszölle als Gründe

Volvo hat sein Ziel aufgegeben, bis 2030 ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge zu produzieren. Als Gründe nennt das Unternehmen veränderte Marktbedingungen, darunter eine nachlassende Nachfrage nach E-Fahrzeugen und Handelszölle auf in China gefertigte EVs. Nun erwartet Volvo, dass bis 2030 mindestens 90 % seiner Fahrzeuge entweder vollelektrisch oder Plug-in-Hybride sein werden – mit einigen Mild-Hybriden als Ergänzung. CEO Jim Rowan räumte ein, dass der weltweite Übergang zur Elektrifizierung ungleichmäßig verläuft, was unter anderem auf die langsame Entwicklung der Infrastruktur und das Auslaufen staatlicher Anreize zurückzuführen ist. Auch andere Hersteller wie General Motors und Ford haben ihre EV-Ziele zurückgeschraubt – aus Sorge um Kosten und Nachfrage. Volvo, mehrheitlich im Besitz des chinesischen Konzerns Geely, ist zudem von Zöllen auf chinesische EVs in Europa und Nordamerika betroffen, was die EV-Strategie zusätzlich erschwert.

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Stellantis ruft 1,35 Millionen Ram 1500 Trucks wegen ABS-Softwareproblem zurück

Stellantis ruft über 150.000 Ram 1500 Pickup-Trucks in Kanada und 1,2 Millionen in den USA zurück. Grund ist ein Softwarefehler im Steuergerät des Antiblockiersystems (ABS), der das elektronische Stabilitätsprogramm (ESC) deaktivieren kann. Der Rückruf betrifft die Modelljahre 2019, 2021 sowie 2022–2024. Der Defekt, der alle zwischen dem 31. Oktober 2017 und dem 14. Februar 2024 produzierten Fahrzeuge betrifft, wurde kurz nach der Einführung einer aktualisierten ABS-Software entdeckt. Dieses Problem stellt ein Sicherheitsrisiko dar, da es die ESC-Funktion beeinträchtigen und somit gegen bundesweite Sicherheitsvorschriften verstoßen kann. Die Besitzer werden per Post benachrichtigt, um die ABS-Steuersoftware ihrer Fahrzeuge kostenlos aktualisieren zu lassen.

(KANADA) Kanadier sehen sich steigenden Reparaturkosten und Neuwagenpreisen gegenüber, so ein Bericht

Kanadische Autofahrer erleben laut einem Bericht von J.D. Power Canada eine „doppelte Belastung“ durch steigende Reparaturkosten für ältere Fahrzeuge und anhaltend hohe Neuwagenpreise. Die durchschnittlichen Kosten für einen Werkstattbesuch bei einem Autohaus stiegen 2024 auf 465 CAD, was einem Anstieg von 7,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. In unabhängigen Werkstätten stiegen die Kosten auf 273 CAD, ein Plus von 4,2 %. Da die Inflation die Reparaturkosten in die Höhe treibt und hohe Zinsen größere Anschaffungen erschweren, behalten viele Fahrer ihre Fahrzeuge länger. Dieser Trend führte zu einem höheren Anteil an Reparaturbesuchen: 40 % der Besuche bei Autohäusern und 24 % der Besuche bei unabhängigen Werkstätten dienen nun der Reparatur – mehr als im Vorjahr. Trotz dieser Herausforderungen bleibt der Marktanteil zwischen Autohäusern und unabhängigen Werkstätten für Reparaturen stabil.